Die Pauschalversteuerung für Mobilitätsbudgets kommt! Was das bedeutet? Das erfahren Sie hier.

05. August 2019 | 4 min Lesezeit

Mobilitätsbudget: Eine Gehaltsalternative, die sich rechnet.

Gehaltserhöhungen sind oft ernüchternd – zunächst hart erkämpft, landet schließlich ein großer Teil des Zuwachses beim Staat und nicht auf dem Konto des Mitarbeiters. Neben dem klassischen Gehaltsplus gibt es auch andere Wege, um am Ende des Monats mehr Geld in der Tasche zu haben. Wer mit dem Arbeitgeber gewisse Zusatzleistungen vereinbart, kommt unter dem Strich oft besser weg, als mit einer Lohnerhöhung, so auch mit MOBIKO – dem digitalen Mobilitätsbudget für Mitarbeiter:innen. 

Inhaltsverzeichnis

Geringere Kosten und mehr Ertrag für höheres Gehalt

Zusatzleistungen zum Gehalt sind für Unternehmen eine relevante Währung, wenn es um das Anwerben und Binden von Fachkräften geht. Viele Firmen haben bereits verstanden, dass Geld allein längst nur noch die halbe Miete ist – im Wettbewerb um die besten Köpfe müssen Firmen ein attraktives und relevantes Gesamtpaket für Mitarbeiter:innen schnüren. Nicht ganz uneigennützig, denn viele Zusatzleistungen werden vom Staat steuerlich begünstigt, oder können sogar komplett steuerfrei zur Verfügung gestellt werden. In beiden Fällen haben sowohl Arbeitgeber:innen als auch Arbeitnehmer:innen finanziell mehr davon, als bei einer höheren Bruttolohnerhöhung. 

Doch sieht das die Arbeitgeberseite genauso, oder bevorzugen Angestellte nach wie vor ihr (schleppend) anwachsendes Plus auf dem Gehaltszettel? 

Studie: Benefits vs Gehaltserhöhung

Die Online-Jobplattform StepStone hat im vergangenen Jahr rund 30.000 Fach- und Führungskräfte in Deutschland zu ihren Entscheidungskriterien bei der Jobsuche befragt. Gemäß den Studienergebnissen sind für sieben von zehn Befragten attraktive Mitarbeiterbenefits ein wichtiger Faktor bei der Stellensuche. 

Auswertungen der Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu in Zusammenarbeit mit dem Personaldienstleister Kienbaum ergaben, dass bei knapp 11 Prozent der Belegschaft sogar weniger auf dem Gehaltszettel stehen dürfte, sofern die angebotenen Zusatzleistungen auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter:innen zugeschnitten sind. 

Innerhalb der befragten, jüngeren Generationen (Mitarbeiter:innen im Alter von 18 bis 29 Jahren) zeigte die Studie, dass diese gehaltliche Einbußen von durchschnittlich 13,4 Prozent akzeptieren würden, wenn sich das Paket an Nebenleistungen flexibel an die Bedürfnisse der Mitarbeiter:innen anpasst und einen Bezug zur Arbeitgebermarke hat, mit der sie sich identifizieren können. 

Angemessene Benefits sind entscheidend für die Jobwahl.
Business Frau und Mann schütteln sich lächelnd die Hand

Wenn der Obstkorb nicht mehr fruchtet

Vom frischen Obst bis hin zum Kickertisch – Unternehmen fahren alle Geschütze auf, um den Wohlfühlfaktor im Unternehmen und die Arbeitgebermarke nach außen zu stärken. Zwar fördern diese „Goodies“ die Gesundheit und Kommunikation, doch nach relativ kurzer Zeit werden sie von den Arbeitnehmer:innen als selbstverständlich wahrgenommen und die Euphorie über den Benefit verblasst rasch. Gehaltsextras können auch schnell zu Unstimmigkeiten innerhalb der Belegschaft führen, gerade dann, wenn sie nicht auf jedes Bedürfnis zugeschnitten sind und so nur einen kleinen Teil der Belegschaft glücklich machen. 

Wer dennoch versucht, alle Wünsche seiner Mitarbeiter:innen zu erfüllen und deshalb Freigetränke, Yogastunden, Gutscheinkarten, usw. anbietet, kann schnell die Transparenz über die Kosten und den Wirkungsgrad der Zusatzleistungen verlieren. Und auch die Beschaffung, Verwaltung und Abrechnung jedes einzelnen Benefits zieht einen erheblichen Aufwand für die Unternehmen mit sich. Damit ein Benefit nachhaltig Wirkung zeigt und Personalabteilungen vor dem Kampf durch den Verwaltungsdschungel verschont bleiben, sollten sich Arbeitgeber von bunten Blumensträußen bestückt mit verschiedensten Mini-Goodies oder aber von One-size-fits-all-Ansätzen verabschieden.

Wieviel ist Mobilität wert?

Mobilität ist ein Grundbedürfnis und nimmt rund 14 Prozent unserer Ausgaben für den privaten Konsum ein, so das Online-Portal deutschland.de. Das sind im Schnitt 350 Euro pro Person, die monatlich für die Nutzung von Verkehrsmitteln und Mobilitätsdienstleistungen ausgegeben werden. Damit alle Mobilitätsbedürfnisse der Belegschaft gedeckt sind, Unternehmen weniger Arbeit mit der Verwaltung von verschiedenen Mobilitätsbenefits, wie Dienstwagen, Jobticket und Co. haben, und gleichzeitig alle steuerlichen Vorteile in diesem Kontext ausschöpfen, gibt es MOBIKO – das digitale Mobilitätsbudget für Mitarbeiter. 

Monatlich werden pro Person ca. 350€ für Mobilität ausgegeben.
Autobahn mit toller Aussicht am Horizont

Wie funktioniert ein Mobilitätsbudget mit MOBIKO?

Mit MOBIKO stellen Arbeitgeber:innen ihren Mitarbeiter:innen ein digitales und flexibel einsetzbares Mobilitätsbudget für den Arbeitsweg und für Fahrten in der Freizeit als Benefit zur Verfügung. Damit ermöglicht MOBIKO Mitarbeiter:innen selbst zu entscheiden, wie sie von A nach B kommen möchten. Dabei können sie alle verfügbaren Mobilitätsarten weltweit nach individuellem Bedarf nutzen und beim Arbeitgeber ganz einfach per App abrechnen. Die eingereichten Mobilitätsausgaben erhalten Arbeitnehmer:innen mit ihrem Gehalt im Folgemonat zurückerstattet. 

Durch das flexible Baukastenprinzip der Self-Service-Lösung, können sich Unternehmen den Mobilitätsbenefit für ihre Mitarbeiter:innen nach firmeneigenen Anforderungen und Präferenzen maßgeschneidert zusammenstellen. Mit dem MOBIKO Steueralgorithmus und den dazu vorliegenden Mobilitätsdaten wird eine automatisierte und optimierte Besteuerung für den Arbeitgeber gewährleistet. So sparen sich Arbeitgeber zwischen 30-48 Prozent Kosten im Vergleich zu einer klassischen Lohnerhöhung ein und beim Mitarbeiter kommt gleichzeitig mehr Netto an, mit dem er jeden Monat „nach Gusto“ flexibel mobil sein kann. 

Mobilitätsbudgets bringen ca. 40% Kostenersparnis im Vergleich zu einer Gehaltserhöhung.

Steuerliche Vorteile für eine alternative Gehaltserhöhung nutzen

Sie führen ständig Gehaltsverhandlungen, damit Ihre Mitarbeiter:innen am Ende des Tages vielleicht 50€ mehr auf dem Konto haben? Davon haben beide Seiten nicht viel. Mit einem Mobilitätsbudget, können Sie Ihre Arbeitnehmer:innen bezuschussen, von steuerlichen Vorteilen profitieren und 40% mehr Geld einsparen im Vergleich zu einer üblichen Gehaltserhöhung. 

Sollten Sie Interesse an MOBIKO haben, kontaktieren Sie uns jederzeit unter sales@mobiko.de. Sind Sie bereits Kund:in und haben Fragen zu Ihrem MOBIKO Account, dann erreichen Sie uns am besten unter support@mobiko.de.

weiblicher Avatar

Autorin: Franziska Mayr

Ehemalige Head of Marketing bei MOBIKO

Diese Beiträge könnten Ihnen auch gefallen: 

Ciao Fuhrparkmanagement, hallo Mobilitätsmanagement?

Die betriebliche Mobilität befindet sich im Wandel. Es reicht nicht mehr aus, Mitarbeitende für Fuhrpark, Personal, Travel Management und Nachhaltigkeit in separaten Abteilungen zu beschäftigen. Wir erklären, welche Rolle der oder die Mobilitätsmanager:in spielt und wie Unternehmen die Umstellung erfolgreich meistern können.

Weiterlesen »

MOBIKO meets SUSHI BIKES – Puristische E-Bikes für urbane Mobilität

SUSHI BIKES ist wie MOBIKO ein Münchner Start-Up und verfolgt ebenso die Vision durch ihr Produkt Städte grüner, flexibler und lebenswerter zu machen. Deshalb haben sie ein E-Bike entwickelt, das weniger als die Hälfte eines durchschnittlichen Elektrofahrrads kostet – auf das wesentliche reduziert, leicht und puristisch designed, und made in Portugal.

Weiterlesen »
MOBIKO Ansprechpartner Sales
Mit einem Mobilitätsbudget Ihre Unternehmensattraktivität steigern und nachhaltiges Verhalten aktiv fördern.

Welche Vorteile unsere Software für Ihr Unternehmen noch bietet, zeigen unsere Experten Ihnen gerne bei einem ersten Kennenlerngespräch. Informieren Sie sich auch gerne vorab über unser Info-Material selbst!

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner