Die Pauschalversteuerung für Mobilitätsbudgets kommt! Was das bedeutet? Das erfahren Sie hier.

09. Februar 2023 | 20 min Lesezeit

Das Deutschlandticket als Ersatz für das Jobticket?

Das Jobticket galt lange Zeit als beliebter Corporate Benefit für deutsche Unternehmen, die allen Mitarbeitenden eine steuerfreie und günstigere Alternative zum Dienstwagen bieten und sich als umweltbewusster Arbeitgeber positionieren wollen. Allerdings schreibt das Jobticket starre Mindestabnahmemengen und aufwändige Vertragsverhandlungen mit den Verkehrsunternehmen vor. Mit der Einführung des neuen Deutschlandtickets scheint es nun eine flexiblere und attraktivere Lösung für die Mitarbeitermobilität zu geben. 

Wir fassen die wichtigsten Argumente für und gegen den Umstieg aufs Deutschlandticket zusammen und schlagen eine Alternative vor: das flexible Mobilitätsbudget für Unternehmen!

Inhaltsverzeichnis

Das Deutschlandticket im Überblick

Überfüllte Regionalbahnen, stickige Zugabteile und Chaos am Bahngleis: Das 9€-Ticket der deutschen Verkehrsunternehmen war ein unerwartet großer Erfolg. Als Reaktion auf die steigenden Energiekosten in Deutschland wurde das Ticket aktionsweise und zu einem Pauschalpreis von jeweils 9€ in den Sommermonaten 2022 angeboten. Mit einer einzigen Fahrkarte durch den gesamten deutschen Nahverkehr – ohne Tarifgrenzen!

Es zeigte sich, wie gerne sich die Deutschen klimafreundlich bewegen, wenn es unkompliziert und erschwinglich ist.

Aufgrund dieses Erfolgs steht der Nachfolger des 9€-Tickets bereits in den Startlöchern: das Deutschlandticket.

Wann kommt das Deutschlandticket?

Ursprünglich sollte das Ticket ab Januar 2023 im Rahmen des dritten Entlastungspakets angeboten werden, doch aufgrund ungeklärter Finanzierungsfragen zwischen dem Verkehrsministerium und den deutschen Verkehrsunternehmen sowie ausstehender Änderungen des Regionalisierungsgesetzes hat sich die Einführung verzögert. Seit wenigen Tagen steht nun endlich fest: Das Deutschlandticket gilt ab dem 01. Mai im Nahverkehr.¹

Im Gegensatz zum 9-Euro-Ticket ist das Deutschlandticket eine dauerhafte Sozial- und Klimaschutzmaßnahme. Das Deutschlandticket ist nicht nur für einzelne Monate erhältlich.

Wie viel kostet das Deutschlandticket?

Das Deutschlandticket wird zunächst 49 Euro pro Monat kosten. Dabei handelt es sich um einen Einführungspreis, bereits ab dem zweiten Jahr sollen Preiserhöhungen gemäß der Inflationsrate folgen.¹

Das Ticket soll in erster Linie die Pendler im deutschen Nahverkehr entlasten und Fahrten in andere Bundesländer vereinfachen. 

Es soll keine bundesweiten Vergünstigungen des Deutschlandtickets für bestimmte Personengruppen wie Pensionierte, Sozialhilfeempfänger:innen und Studierende geben.² Ermäßigungen sind abhängig vom jeweiligen Verkehrsbund. Es ist also denkbar, dass diese Personengruppen mehr von ihren bisherigen, ermäßigten Monatsfahrkarten und Jahresabos profitieren. 

Die Kosten für das Ticket wurden mehrfach kritisiert. Einige Bundesländer führen bereits eigene, günstigere Angebote als Alternative zum Deutschlandticket ein.

Welche Verkehrsmittel darf ich mit dem Deutschlandticket nutzen?

Als “Flatrate für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)” gilt das Ticket deutschlandweit in allen Linienbussen, U-Bahnen, S-Bahnen, Straßenbahnen sowie Nah- und Regionalverkehrszüge der Deutschen Bahn. Für den Fernverkehr ist das Deutschlandticket nicht gültig. Es gilt somit nicht für eine Fahrt mit der Fähre, im Fernbus oder im ICE oder IC der Deutschen Bahn. Das Deutschlandticket deckt zwar nicht die Reise in einem Schnellzug von München nach Berlin ab, kann aber für den Nahverkehr in beiden Städten genutzt werden. 

Das Ticket gilt voraussichtlich nur für eine Fahrt in der zweiten Klasse eines Regionalzugs und lässt sich auch nicht auf eine andere Person übertragen. 

Es wird keine kostenlose bundesweite Mitnahme von Fahrrädern, Kindern oder Hunden geben.² Auch hier gelten die Bedingungen des jeweiligen Verkehrsbundes. In Bayern wäre beispielsweise für 6€ eine Fahrrad-Tageskarte der Deutschen Bahn zu lösen.

Wo gibt es das Deutschlandticket zu kaufen?

Das Deutschlandticket kann bereits jetzt online vorbestellt werden. Der branchenweite Verkaufsstart beginnt am 01. April. Die bundesweite Fahrkarte für den ÖPNV soll vor allem digital genutzt werden. Ob das Ticket auf Drängen der Bundesländer auch als Papierfahrkarte angeboten wird, ist noch unklar.¹

Das Ticket kann über die Vertriebskanäle der Deutschen Bahn erworben werden: über die Webseite bahn.de, in der DB Navigator App und in den DB Reisezentren. Auch andere Verkehrsunternehmen werden das Deutschlandticket zum Kauf anbieten.³ 

Im Unterschied zum 9€-Ticket muss das Deutschlandticket nicht jeden Monat neu gekauft werden, sondern kann als dauerhaftes Abo abgeschlossen und monatlich gekündigt werden.

Zwei junge Frauen unterhalten sich entspannt bei einem Kaffee in der S-Bahn

Die Vorteile des Deutschlandtickets

Grundsätzlich bringt das Deutschlandticket viele Vorteile mit sich: 

Flexible Mobilität

Das Deutschlandticket gilt im gesamten Bundesgebiet in allen Verkehrsmitteln des ÖPNV. Der Wechsel des Transportmittels ist problemlos möglich: In München in die Bahn, in Baden-Württemberg in den Bus und schließlich in Hessen in die RMV-Straßenbahn – alles mit einer Fahrkarte! Das Ticket ermöglicht zum monatlichen Festpreis von 49€ (Einführungspreis) beliebig viele Fahrten. Die monatliche Kündigungsfrist macht das Deutschlandticket so flexibel wie eine Monatsfahrkarte.

Vergleichsweise günstige Mobilität

Das Deutschlandticket ermöglicht es, gerade bei den derzeit hohen Energiekosten und steigenden CO2-Preisen, günstiger zu fahren als mit dem Auto.

Der Kauf des Deutschlandtickets ist günstiger als manche Monatsfahrkarte, die sich erst im Jahresabo bezahlt macht, aber keine monatliche Kündigung zulässt. 

Klimafreundliche Mobilität:

Durch den Einsatz des 9€-Tickets sollen nach Angaben des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) 1,8 Millionen Tonnen CO2 eingespart worden sein.⁴ Obwohl die Repräsentativität der zugrundeliegenden Umfrage umstritten ist, so kann dennoch nicht angefochten werden, dass die Aktion des ÖPNV zum Klimawandel beigetragen hat und dass dies auch vom Deutschlandticket zu erwarten ist.

Passive Mobilität

Durch das passive Reisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gewinnen die Fahrkarteninhaber:innen Lebenszeit – zur Erholung oder für die mobile Arbeit am Laptop.

Dauerhafte Mobilität

Das Deutschlandticket ist im Jahresabo mit monatlicher Kündigungsfrist erhältlich. Somit muss nicht jeden Monat erneut am Ticketautomaten des Verkehrsbundes angestanden und eine Fahrkarte gelöst werden. 

Die Vorteile des Deutschlandtickets sind jedoch je nach Personengruppe und Bundesland unterschiedlich. Während das Deutschlandticket in manchen Ballungsräumen, wie Bremen, sogar günstiger ist als eine Schüler-Monatskarte, ist es in anderen Bundesländern, wie Berlin, deutlich teurer als lokale Monatskarten.⁵ Interessierte sollten daher prüfen, ob sich das Deutschlandticket für sie lohnt. Wer häufig in Deutschland unterwegs ist, sich zwischen den Grenzen der Verkehrsverbünde bewegt, kein Semesterticket erwerben kann oder mehrere Tarifzonen und Waben durchquert, kann mit dem Deutschlandticket in Zukunft Zeit und Geld sparen.

Das Jobticket als Alternative zum Deutschlandticket

Deutschlandticket: Das Deutschlandticket ist ein Angebot öffentlicher Verkehrsbetriebe, das es den Nutzern ermöglicht, bundesweit verschiedene Verkehrsmittel zu nutzen. Es steht für Flexibilität und ist bei Reisen innerhalb Deutschlands besonders gefragt. Innerhalb seines Geltungsbereichs können die Inhaber öffentliche Verkehrsmittel beliebig oft nutzen.

Jobticket: Während das Deutschlandticket eher allgemein gehalten ist, zielt das Jobticket speziell auf Berufspendler ab. Es soll Mitarbeitenden den Umstieg vom Dienstwagen auf öffentliche Verkehrsmittel erleichtern und den Berufsverkehr entlasten. Unternehmen, die einen Rahmenvertrag mit einem Verkehrsunternehmen haben, können dieses Ticket als eine Art Vorteilsangebot oder sogar als Alternative zu anderen Vergünstigungen anbieten. Das Jobticket bietet in der Regel den Vorteil, auch in höheren Wagenklassen und in Zügen des Nah- und Fernverkehrs zu fahren. Und obwohl es primär für den Arbeitsweg gedacht ist, kann es auch für private Fahrten genutzt werden.

Deutschlandticket als Jobticket (angeboten von MOBIKO): In der Evolution dieser Ticketangebote steht das Deutschlandticket als Jobticket, welches die Vorteile beider vorhergehenden Modelle in sich vereint. Hier kombiniert MOBIKO die Flexibilität und Reichweite des Deutschlandtickets mit den arbeitsspezifischen Vorteilen des Jobtickets. Bei einer Kostenübernahme von mindestens 25% durch den Arbeitgeber wird ein gesetzlicher Rabatt von 5% auf das Ticket gewährt. Dieses Modell dient dazu, den administrativen Aufwand für Unternehmen zu reduzieren und Mitarbeitenden gleichzeitig eine erhöhte Mobilität im Berufs- sowie Privatleben zu gewährleisten.

Die Vorteile des Jobtickets für Unternehmen

Es gibt verschiedene Gründe für Unternehmen, das Jobticket einzuführen: 

Employer Branding

Nach Angaben der Deutschen Bahn erhöht das Jobticket nachweislich die Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung.⁷ Ein Grund dafür ist, dass Mitarbeitende Rabatte von bis zu 13 Prozent auf ihre persönliche Monats- oder Jahreskarte in Anspruch nehmen können. Das macht den öffentlichen Nah- und Fernverkehr erschwinglicher.

Außerdem fordern vor allem die jüngeren Generationen, dass sich Unternehmen mit ihrer Umweltbilanz auseinandersetzen und Verantwortung übernehmen. Mit einem Jobticket können Beschäftigte klimafreundliche Verkehrsmittel nutzen. Staus und Unfälle werden reduziert. In der Regel kommen die Mitarbeitenden mit öffentlichen Verkehrsmitteln entspannter durch den Berufsverkehr als im Dienstwagen. 

Gerade Unternehmen, die keine Mitarbeiterbenefits wie eine Kantine oder Gehaltszuschläge anbieten, können mit einem Jobticket die Work-Life-Balance ihrer Angestellten verbessern und sich von anderen Arbeitgebern abheben. 

Verminderte Betriebsausgaben:

Jobtickets sind frei von Lohnnebenkosten, Sozialversicherungsbeiträgen und Sachbezügen, sofern der Arbeitgeber seinen Freibetrag für Sachbezüge noch nicht ausgeschöpft hat. Das Unternehmen kann die Kosten für das Jobticket steuerlich geltend machen. In Gehaltsverhandlungen sollte das Jobticket einbezogen und Lohnerhöhungen vorgezogen werden. 

Wer das Jobticket nutzt, kommt ohne Auto zur Arbeit und braucht deshalb keinen Parkplatz am Betriebsstandort. In manchen Kommunen, wie Dresden, sind Unternehmen, die einen Jobticket-Rahmenvertrag abgeschlossen haben, von der Nachweispflicht für Stellplätze befreit.

Leichtere Abwicklung

Ein Jobticket kann die Abrechnung und Nachbereitung von Dienstreisen entlasten. Die Deutsche Bahn bietet ein komplettes Ticketmanagement für Unternehmen an.

Zwei Mitarbeitende unterhalten sich im Büro entspannt

Die Vorteile des Jobtickets für Mitarbeitende

Auch Arbeitnehmer:innen profitieren auf verschiedene Arten vom Jobticket: 

Ermäßigte Fahrkarte

Selbst wenn der Arbeitgeber nicht die gesamten Kosten für das Jobticket übernimmt, erhalten die Mitarbeitenden Rabatte auf ihre Monats- und Jahreskarten.

Außerdem kann sich das Jobticket in der Steuererklärung mehr auszahlen als die Entfernungspauschale. Das ist dann der Fall, wenn der:die Beschäftigte nur unweit vom Betriebsstandort wohnt und nur wenige gefahrene Kilometer geltend machen kann. Die Fahrkartenpreise für den öffentlichen Nahverkehr sind dagegen auch bei kurzen Strecken meist teuer.

Bequemer Kauf: Das Jobticket kann als Papierfahrschein oder als Handyticket erworben werden. Es kann in monatlichen Raten bezahlt werden. Bei einmaliger Vorauszahlung wird das Ticket günstiger. 

Entspannter Arbeitsweg: Mit dem Jobticket sparen Mitarbeitende nicht nur Geld, sondern auch Zeit (und Nerven), denn sie stehen selten im Stau und müssen nicht nach Parkplätze suchen. 

In der Freizeit profitieren:

Im Gegensatz zu vielen anderen Vergünstigungen, wie z.B. der berühmten Kantine, können Arbeitnehmer das Jobticket auch für private Fahrten nutzen – an Samstagen sogar in Begleitung einer weiteren Person (abhängig vom jeweiligen Jobticket).

Die Nachteile des Jobtickets

Obwohl das Jobticket ein klarer Corporate Benefit ist, hat es einige Schwächen:

Unflexible Nutzung für die Mitarbeitenden

Erst beim Lesen des Kleingedruckten⁶ wird deutlich, wie unflexibel das Jobticket in der Nutzung ist: Die Fahrkarte muss mindestens einen Monat vor dem gewünschten Starttermin bestellt werden. Ein flexibler Wechsel von einem Jobticket zu einem günstigeren ist nicht möglich. Dazu muss das aktuelle Jobticket rechtzeitig, sprich mindestens zwei Monate im Voraus, gekündigt werden. Handelt es sich um ein Papierticket, muss das Original bei der Kündigung an die Deutsche Bahn zurückgegeben werden. Wird das Ticket vor Ablauf der ersten drei Monate gekündigt, kann außerdem kein Abo-Rabatt angerechnet werden.

Geht das Papierticket verloren, kann nur einmal im Jahr ein neues Ticket bestellt werden, und zwar gegen eine saftige Gebühr von 36 Euro. Auch eine Adressänderung ist teuer: 19 € berechnet die Deutsche Bahn als Gebühr.

Starre Konditionen und zusätzlicher Verwaltungsaufwand für die Unternehmen

Unternehmen können das Jobticket nur zu starren Kontingenten erwerben. Sie müssen sich an die Mindestabnahme halten und erhalten keine Erstattung für nicht genutzte Tickets. Das kann zu unnötig hohen Fixkosten führen. 

Unternehmen, die mehrere Standorte in Deutschland betreiben, müssen zudem Rahmenverträge mit mehreren Verkehrsunternehmen abschließen. 

Da das Jobticket nur für die Dauer des Arbeitsverhältnisses gültig ist, müssen die Unternehmen ihre Neueinstellungen und Kündigungen genau im Blick behalten. Je nach Verkehrsverbund müssen die Arbeitgeber die Jobtickets für ihre Mitarbeiter sogar selbst kaufen und aushändigen. Dies führt zu einem zusätzlichen Verwaltungsaufwand.

Immer mehr deutsche Unternehmen ziehen in Erwägung, das Deutschlandticket künftig als Alternative zum Jobticket anzubieten. Schließlich kann es bundesweit und ohne Mindestabnahme genutzt werden. Allerdings gibt es auch Argumente, die gegen die betriebliche Nutzung des Deutschlandtickets sprechen:

Die Nachteile des Deutschlandtickets

Eingeschränkte Mobilität

Das Deutschlandticket kann nur für den öffentlichen Nahverkehr genutzt werden. Für ein Meeting von der Niederlassung in München zur Zentrale in Berlin? Kein:e Mitarbeiter:in dürfte begeistert sein, diese Dienstreise ohne Schnellzug oder Flug zurückzulegen. Und was ist mit den Angestellten, die mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren wollen? Auch sie profitieren nicht vom Deutschlandticket, denn dieses macht sich in der Regel nur bei häufigen Fahrten mit dem ÖPNV oder beim Durchfahren mehrerer Tarifzonen bezahlt.

Aufwendige Abrechnung

Mitarbeitende schätzen die Flexibilität, die ihnen das Deutschlandticket bietet: Sie können es in einem Monat nutzen, ohne es auch im Folgemonat kaufen zu müssen – zum Beispiel, wenn sie aufgrund von Urlaub oder Homeoffice weniger pendeln. Für die Lohnbuchhaltung aber wird das schnell aufwendig: Anders als beim Jobticket kann nicht mehr jährlich oder einheitlich monatlich abgerechnet werden. Stattdessen muss die Ticketnutzung jedes:jeder einzelnen Mitarbeiters:Mitarbeiterin monatlich überprüft und angepasst werden.

Zum Glück gibt es eine dritte Alternative, um die betriebliche Mobilität zu modernisieren, und die Nachteile von Jobticket und Deutschlandticket zu kompensieren:

Das Mobilitätsbudget für maximale Flexibilität

Damit Unternehmen den Individualverkehr mit dem Auto nachhaltig reduzieren und klimafreundliche Mitarbeitermobilität fördern können, brauchen sie eine flexible und unkomplizierte Lösung: das maßgeschneiderte Mobilitätsbudget von MOBIKO.

Unternehmen können ihren Mitarbeitenden per App ein monatliches Mobilitätsbudget zur Verfügung stellen – den ÖPNV-Zuschuss als direkte Alternative zum Jobticket oder das flexible Mobilitätsbudget, mit dem Mitarbeitende selbst entscheiden können, welche Verkehrsmittel sie weltweit und unabhängig vom Anbieter nutzen möchten.

In beiden Fällen sind Ihre Mitarbeitenden bundesweit und standortunabhängig mobil und können mehr Verkehrsmittel nutzen, als es Jobticket oder Deutschlandticket erlauben.

Als Arbeitgeber zahlen Sie keine Fixkosten, sondern nur für die Strecken, die Ihre Angestellten tatsächlich zurücklegen. Sie können die Mitarbeitermobilität über den Barzuschuss abrechnen und jede Menge Lohnnebenkosten einsparen. Den ÖPNV können Sie als Arbeitgeber sogar steuer- und sozialabgabenfrei bezuschussen.

MOBIKO vereinfacht Ihre Lohnbuchhaltung, denn die Mobilitätsausgaben aller Mitarbeitenden werden steuerkonform abgerechnet und automatisch erstattet.

Hohe Flexibilität, aber wenig Papierkram.

Das Mobilitätsbudget ist für alle Unternehmensgrößen und Mitarbeiterzahlen anwendbar, es ist die Lösung für geschäftliche und private Mobilität.

Mann nutzt die MOBIKO Business App und behält seine Geschäftsausgaben im Blick

Mobilitätsbudget statt Ticket - das sind die Vorteile

Das Mobilitätsbudget vereint die Vorteile des Jobtickets und des Deutschlandtickets, bietet Ihnen aber mehr Flexibilität und vereinfacht Ihre Abrechnung: 

 

Keine Mindestabnahmemengen, Fixkosten oder aufwendige Vertragsverhandlungen:

Egal, ob Sie zwei oder zweitausend Beschäftigte haben: Mit MOBIKO bestimmen Sie die Anzahl Ihrer Budgets und die Budgethöhe ohne Rahmenverträge mit den Verkehrsgesellschaften. Anders als beim Jobticket zahlen Sie bedarfsorientiert. Außerdem machen wir es Ihnen leicht, Ihr Mobilitätsbudget anzupassen oder es zu kündigen. Sie können problemlos Benutzerkonten für Ihre Mitarbeitenden anlegen und deaktivieren – ohne Extrakosten und natürlich auch ohne uns Originaldokumente per Post zu schicken 😉 

 

Jede Mobilitätslösung für jede:n Mitarbeiter:in

Für das Jobticket schließen Unternehmen einen Rahmenvertrag mit dem jeweiligen Verkehrsbund ab. Mit dem ÖPNV-Zuschuss von MOBIKO hingegen können die Angestellten alle öffentlichen Verkehrsmittel bundesweit nutzen – unabhängig vom Anbieter. Künftig können die Mitarbeitenden auch entscheiden, ob sie im Rahmen dieses Zuschusses ein Deutschlandticket lösen wollen.

Sie wollen Ihre Mitarbeitenden nicht auf ein ÖPNV-Ticket festlegen? Mitarbeitende haben unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse: Carsharing, Tankgutschein, Zugticket, Fahrradabo. Mit unserem flexiblen Mobilitätsbudget können Sie alle betrieblichen und privaten Fahrten abdecken. Sie können weltweit ein vergleichbares Angebot für Ihre Angestellten einführen und müssen nicht bestimmte Unternehmensstandorte oder Personengruppen bevorzugen. 

 

Klimafreundliche Mobilität belohnen

Vor dem Hintergrund des Klimawandels muss Ihr Unternehmen eine Vorbildfunktion einnehmen. Mit MOBIKO können Sie Anreize für eine nachhaltige Mitarbeitermobilität schaffen. Dies ist nicht nur im Rahmen unseres ÖPNV-Zuschusses möglich: Auch mit einem flexiblen Mobilitätsbudget können Sie umweltfreundliche Fahrten zusätzlich belohnen. Ihre CO2-Bilanz wird es Ihnen danken.  

 

Geringerer Verwaltungsaufwand und Steueroptimierung:

Als Arbeitgeber stellen Sie Ihren Mitarbeitenden einen steuerfreien ÖPNV-Zuschuss zur Verfügung – ohne Verwaltungsaufwand. Ihre Mitarbeitenden entscheiden flexibel und situativ, welche Verkehrsmittel sie nutzen, reichen die gelösten Tickets über die MOBIKO App ein und bekommen ihre Ausgaben automatisch mit dem nächsten Gehalt erstattet. 

Auch bei einem flexiblen Mobilitätsbudget bleibt Ihr Verwaltungsaufwand gering – trotz maximaler Flexibilität für Ihre Angestellten. Egal ob Firmenwagen, Jobticket oder Firmenfahrrad, mit MOBIKO verwalten Sie alles an einem Ort, schaffen Anreize für eine nachhaltige Nutzung, erstatten Ihren Mitarbeitern die Kosten und rechnen deren private und geschäftliche Reisekosten einfach ab. Die MOBIKO-Erstattungsdatei passt sich immer an das notwendige Format Ihres Lohnabrechnungssystems an. Der vollintegrierte Steueralgorithmus optimiert jede Erstattung und weist automatisch die korrekte Besteuerung des geldwerten Vorteils pro Ausgabe in der Erstattungsdatei aus. So nutzen Sie Steuerbefreiungen rechtskonform.

Wann lohnt sich das Mobilitätsbudget?

Grundsätzlich lohnen sich unsere Mobilitätslösungen für Unternehmen aller Branchen und Größen.

Der ÖPNV-Zuschuss lohnt sich besonders dann, wenn Ihr Unternehmensstandort zentral gelegen ist und daher wenig Parkplätze, aber eine gute öffentliche Anbindung bietet. Dieser Zuschuss ist die beste Lösung für Mitarbeitende, die städtisch wohnen und auch privat den ÖPNV nutzen. 

Das flexible Mobilitätsbudget richtet sich aber nicht nur an Unternehmen, die schlechter angebunden sind und nicht allen Mitarbeitenden einen Dienstwagen zur Verfügung stellen. Es lohnt sich auch für Unternehmen, die noch besser auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Angestellten eingehen und den Prozessaufwand dennoch gering halten wollen, da MOBIKO die Verwaltung, Abrechnung und Besteuerung übernimmt.

Egal, für welche Lösung Sie sich entscheiden, mit MOBIKO bieten Sie unternehmensweite Mitarbeitermobilität und behalten Ihre Umweltbilanz und den Prozessaufwand im Griff. 

Darüber hinaus zahlt sich das Mobilitätsbudget auch aus steuerlicher Sicht aus: Wenn Ihre Mitarbeitenden grün unterwegs sind, bekommen sie den Arbeitsweg lohnsteuer- und sozialabgabenfrei erstattet und holen so mehr aus ihrem Nettogehalt heraus. Als Arbeitgeber bieten Sie damit einen Anreiz gegenüber der Gehaltserhöhung und können Ihren Sachbezug für andere Leistungen – wie Essensgutscheine – verwenden.

Deutschlandticket, Jobticket oder Mobilitätsbudget?

Das Deutschlandticket soll die Antwort für alle sein, die sich künftig nicht mehr durch den Dschungel verschiedener Verkehrsgesellschaften und Tarife kämpfen möchten. Es ist eine Flatrate für den öffentlichen Nahverkehr über sämtliche Landes- und Tarifzonen hinweg. 

Das macht das Deutschlandticket auch für Unternehmen interessant, die ihren Mitarbeitenden Mobilität bieten wollen, ohne die Nachteile des Jobtickets in Kauf nehmen zu müssen.

Aber auch das Deutschlandticket schafft es nicht, die zunehmende Mobilitätsvielfalt abzudecken; es ist und bleibt ein Ticket für den öffentlichen Nahverkehr: kein Schnellzug, kein Fahrradzuschuss – dafür unflexible Abo-Konditionen und unübersichtliche Preiserhöhungen.

Arbeitgeber sind besser beraten, die Kosten eines Deutschlandtickets als ÖPNV-Zuschuss oder als flexibles Mobilitätsbudget einzuführen. So überlassen sie es ihren Mitarbeitenden, das Deutschlandticket zu erwerben und bei Preiserhöhungen unkompliziert zu kündigen oder von vornherein flexibel und situativ andere Verkehrsmittel zu nutzen, ohne den internen Aufwand und die Kosten nach oben zu treiben.

Eine Win-win-win-Situation: Für den Arbeitgeber, für die Angestellten und für das Klima.

Sollten Sie Interesse an MOBIKO haben, kontaktieren Sie uns jederzeit unter sales@mobiko.de. Sind Sie bereits Kund:in und haben Fragen zu Ihrem MOBIKO Account, dann erreichen Sie uns am besten unter support@mobiko.de.

Quellen

¹ ADAC (30.01.2023). Deutschlandticket: Starttermin fürs 49-Euro-Ticket fix am 1. Mai. https://www.adac.de/news/49-euro-ticket/ (Zugriff am 09.02.2023).

² Sören Götz, ZEIT (08.02.2023). So funktioniert das Deutschlandticket. https://www.zeit.de/mobilitaet/2022-11/49-euro-ticket-deutschlandticket-verkaufsstart-bahnverkehr-oepnv?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F (Zugriff 09.02.23).

³ Deutsche Bahn (o. J.). Das Deutschlandticket kommt. https://www.bahn.de/angebot/regio/deutschland-ticket (Zugriff 09.02.23).

⁴ VDV- Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (29.08.2023). Bilanz zum 9-Euro-Ticket. https://www.vdv.de/bilanz-9-euro-ticket.aspx (Zugriff am 09.02.2023).

⁵ Dr. Wolfgang Sender, Life in Germany (11.12.2022). Das neue 49 Euro Ticket in Deutschland: Das bringt dir das Deutschlandticket als Arbeitnehmer, Student und Azubi. https://life-in-germany.de/deutschlandticket/ (Zugriff 09.02.23).

⁶ Deutsche Bahn (o. J.). Häufige Fragen zu „Jobticket“. https://www.bahn.de/faq/pk/angebot/pendler/jobticket (Zugriff 09.02.23).

⁷ Deutsche Bahn (o. J.). Jobtickets im Abo. https://www.bahn.de/angebot/pendler/jobticket (Zugriff 09.02.23).

Headshot Saskia Hahn

Autorin: Saskia Hahn

Freelance Content Creator bei MOBIKO

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Autor: Andreas Reichert

Geschäftsführer von MOBIKO

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