Fahrtkostenzuschuss Arbeitgeber
Modelle, Berechnung und einfache Alternative
Fahrtkostenzuschuss vom Arbeitgeber
Arbeitgeber können ihren Mitarbeitenden den Weg zur Arbeit finanziell erleichtern, zum Beispiel mit einem Fahrtkostenzuschuss.
Hier erfahren Sie, welche Modelle es gibt, wie die Berechnung funktioniert und warum ein Mobilitätsbudget oft die einfachere Lösung ist.
Was ist ein Fahrtkostenzuschuss?
Ein Fahrtkostenzuschuss ist eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers, mit der die Kosten für den Arbeitsweg ganz oder teilweise übernommen werden. Ziel ist es, Mitarbeitende zu entlasten und die Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen. Je nach Modell kann der Zuschuss steuerfrei oder steuerpflichtig sein.
Solange der Zuschuss die Entfernungspauschale (0,30 € pro einfache Strecke, ab dem 21. Kilometer zwischen Zuhause und Arbeitsstätte 0,38€ pro Kilometer) nicht übersteigt, kann der Arbeitgeber ihn mit 15 % pauschaler Lohnsteuer abführen – Sozialabgaben entfallen vollständig.
Für Zuschüsse zu ÖPNV‑ oder Jobtickets, die zusätzlich zum Gehalt gezahlt werden, greift sogar § 3 Nr. 15 EStG: Der Zuschuss ist somit komplett steuer- und sozialabgabenfrei.
In unserem Blogartikel MOBIKO Ranking: Welcher Mobilitätsbenefit ist am attraktivsten? erfahren Sie alle Details zum Fahrtkostenzuschuss.
| Modell | Beschreibung | Besteuerung | Verwaltungsaufwand |
|---|---|---|---|
| ÖPNV: Direkte Kostenerstattung | Erstattung der tatsächlichen Ticketkosten für ÖPNV | Steuerfrei (§ 3 Nr. 15 EStG) | Mittel |
| (Deutschland-)Jobticket | Arbeitgeber zahlt ganz oder teilweise Ticket | Steuer- und sozialabgabenfrei | Gering |
| Fahrtkostenzuschuss: Kilometergeld | Berechnung pro Entfernungskilometer | Pauschal mit 15% versteuert bis zur Höhe der Entferungspauschale | Hoch |
Der Haken am Fahrtkostenzuschuss?
Hoher administrativer Aufwand
- Erfassung der Wohnorte und Entfernungen aller Mitarbeitenden
- Anpassung bei Umzug oder Office-Wechsel
- Monatliche Abrechnung und Dokumentation
- Gerade bei größeren Teams erheblicher Aufwand
Die einfache Alternative: Mobilitätsbudget
Anstatt einzelne Fahrtkostenmodelle zu verwalten, setzen immer mehr Unternehmen auf ein flexibles Mobilitätsbudget
-
Ein monatliches Budget für die Mitarbeitenden
Die Höhe des Zuschusses kann individuell pro Mitarbeitenden/Gruppe festgelegt werden -
Nutzbar für ÖPNV, Carsharing, Bahn, eigenen Pkw und viele andere
Die steuerliche Berechnung und Optimierung passiert automatisch im Hintergrund -
Verwaltung über ein Arbeitgeberportal
Einmal aufsetzen, anschließend läuft so gut wie alles automatisiert -
Keine ständige Anpassung bei Umzügen oder Office-Wechseln
Das Budget ist unabhängig vom Wohnort -
Gerade bei größeren Teams erhebliche Erleichterung
Der administrative Aufwand beschränkt sich auf ein Minimum
Unser gebündeltes Wissen zum Mobilitätsbudget als Download
In unserem Whitepaper erfahren Sie:
- Die Vorteile eines Mobilitätsbudgets für diverse Abteilungen in Unternehmen klar geschildert
- Detaillierte Erklärungen zur steuerlichen Optimierung
- Praxisbeispiele für HR, Fuhrparkmanagement und Geschäftsführung
Die wichtigsten Vorteile durch unser Mobilitätsbudget
-
Flexibel
Die Mobilität im Mobilitätsbudget ist frei wählbar – unabhängig von Anbietern oder Regionen. Ein Benefit für alle Mitarbeitende, sei es im urbanen oder ländlichen Raum. -
Einfach
Eine Intuitive App für Mitarbeitende, minimaler Aufwand für Unternehmen durch eine digitale Arbeitgeberplattform mit intelligenten Algorithmen und diversen Funktionen. -
Steueroptimiert
Das Mobilitätsbudget ist für Unternehmen und Mitarbeitende ein finanziell attraktiver Benefit. -
Effizient
Die MOBIKO Lösungen fügen sich nahtlos in Ihre Prozesse ein: vom Nutzermanagement bis zur Payroll. Minimaler Aufwand garantiert.
Warum MOBIKO?
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Kaum Aufwand: Payroll-Schnittstelle
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FAQ's zum Mobilitätsbudget
Ein Mobilitätsbudget ist ein monatlicher Zuschuss, den das Unternehmen seinen Mitarbeitenden für die betriebliche – oft auch private – Mobilität zur Verfügung stellt. Die Angestellten können flexibel und situativ entscheiden, welche Verkehrsmittel sie für ihren Arbeitsweg – und in ihrer Freizeit – nutzen. Sie können ihr Budget beispielsweise für den Zug, den Bus, das Dienstrad, den Skilift, beim Carsharing, für E-Mobilität oder an der Tankstelle einsetzen. Der Arbeitgeber kann diese Auswahl einschränken, indem er nur den ÖPNV oder umweltfreundliche Verkehrsangebote bezuschusst.
Mit einem Mobilitätsbudget können Unternehmen ihre Klimaziele effektiv verfolgen und ihren Mitarbeitenden maximale Flexibilität bei der Fortbewegung bieten – bei geringerem Verwaltungsaufwand.
Ein Mobilitätsbudget lohnt sich für Arbeitnehmer:innen oft mehr als eine Gehaltserhöhung oder ein anderer Arbeitgeberzuschuss.
Es können grundsätzlich für alle Fahrten bei den vom Arbeitgeber akzeptierten Verkehrsmitteln Mobilitätsausgaben eingereicht werden. Der Arbeitgeber kann die Auswahl beschränken, wenn gewünscht, in dem er z.B. nur das Einreichen von Belegen für nachhaltigere Mobilitätsformen wie spezielle Bahnangebote (Fernzüge), ÖPNV, Fahrradkosten oder Sharing-Dienste zulässt.
Flexible Mobilität: Menschen haben unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse. Mit einem Mobilitätsbudget sind Mitarbeitende bundesweit mobil – unabhängig von ihrem Firmenstandort oder bestimmten Mobilitätsanbietern. Sie können mehr Verkehrsmittel nutzen, als es viele starre Angebote erlauben und können ihre Bedürfnisse in Sachen Mobilität möglich machen.
Gleichberechtigung: Im Gegensatz zu einem Dienstwagen, der oft nur Führungskräften vorbehalten ist, kann ein Mobilitätsbudget allen Mitarbeitenden angeboten werden, unabhängig von ihrer Gehaltsstufe. Das monatliche Budget kann für jede:n Mitarbeiter:in individuell gestaltet werden. Internationale Unternehmen können weltweit ein vergleichbares Angebot für ihre Angestellten einführen.
Gesteigerte Lebensqualität: Durch den Umstieg auf ein Mobilitätsbudget können Unternehmen und ihre Angestellten dazu beitragen, den Individualverkehr zu reduzieren. Im Berufsverkehr können Mitarbeitende entspannt auf eine Alternative ausweichen und Staus umfahren. Wer mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit kommt, verbessert außerdem seine körperliche Gesundheit und erspart sich die Parkplatzsuche.
Geringere Kosten und Steuerentlastung: Die Mitarbeitenden können ihr Mobilitätsbudget auch in ihrer Freizeit nutzen und profitieren somit mehr als bei anderen Corporate Benefits. Auch aus steuerrechtlicher Sicht rentiert sich das Mobilitätsbudget im Vergleich zu anderen Arbeitgeberzuschüssen, denn umweltfreundliche Fahrten – z. B. mit dem ÖPNV – werden steuer- und sozialabgabenfrei erstattet. Die Arbeitnehmer:innen bekommen mehr von ihrem Bruttogehalt. Wichtig ist jedoch, dass das Budget zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Lohn gewährt wird und nicht im Rahmen einer Gehaltsumwandlung.¹ Für viele rentiert es sich sogar, auf das eigene Auto zu verzichten und es nicht länger unterhalten zu müssen.
Doppelte Belohnung: Da der Arbeitgeber das flexible Mobilitätsbudget von MOBIKO über den Barzuschuss abrechnet, kann der Sachbezug für andere Leistungen – wie Sportangebote – verwendet werden. Die Mitarbeitenden profitieren doppelt.
Gesteigerte Mitarbeiterzufriedenheit und verbessertes Image: Als Corporate Benefit trägt das Mobilitätsbudget zur Zufriedenheit und damit zur Bindung der Mitarbeitenden bei. Es stärkt auch die Arbeitgebermarke, weil es wichtige Unternehmenswerte nach außen trägt: Zukunftsorientierung und Umweltbewusstsein. Vor allem junge Talente bevorzugen Unternehmen, die ihre Werte vertreten und Lebensqualität bieten. Für sie spielt der Dienstwagen als Statussymbol eine geringere Rolle, wichtiger werden Flexibilität und Nachhaltigkeit.²
Geringere Kosten: Anders als bei einer Gehaltserhöhung können Arbeitgeber Lohnnebenkosten einsparen. Außerdem zahlen sie mit dem Budget bedarfsorientiert und nur für die Strecken, die ihre Mitarbeitenden tatsächlich zurücklegen. Das macht das Mobilitätsbudget gerade in Zeiten von New Work und Home Office zu einem relevanten Benefit. Keine Mindestabnahmemengen und keine hohen Fixkosten – anders als z. B. beim Jobticket. Mit einem Mobilitätsbudget als Alternative zum Dienstwagen können Unternehmen ihren Fuhrpark verkleinern und damit Kosten für Anschaffung und Wartung einsparen.
Weniger Parkplätze: Mobilitätsbudget statt Auto – Unternehmen können den Individualverkehr nachhaltig reduzieren. Dies ist vor allem für Unternehmen von Vorteil, die zentral gelegen sind und daher ihren Angestellten nur wenige Parkplätze bieten können.
Geringerer Prozessaufwand: Mobilitätsbedürfnisse individuell abdecken? Das klingt nach viel Arbeit für HR und die Lohnabrechnung. Nicht aber mit der Einführung des Mobilitätsbudgets über eine Softwarelösung: Unternehmen konfigurieren die Budgets in ihrem MOBIKO Firmenaccount, ohne Rahmenverträge mit den einzelnen Verkehrsgesellschaften abzuschließen. Mit einer Software können alle dienstlichen und privaten Mobilitätsausgaben an einem zentralen Ort verwaltet und abgerechnet werden. Die Abrechnung erfolgt automatisch und basiert auf einem vollintegrierten Steueralgorithmus, so dass die Mitarbeitenden ihre Auslagen direkt und automatisch mit dem nächsten Gehalt erstattet bekommen und von Steuerbefreiungen profitieren können.
Reduzierter CO2-Fußabdruck: Mit einem geeigneten Software-Feature – wie der Green Taxation von MOBIKO – können Unternehmen auch erfolgreich Anreize für umweltfreundliche Mobilität setzen, zum Beispiel durch die Bezuschussung von Fahrradkosten. Nachhaltige Mobilität ist ein zentraler Baustein für Unternehmen, um ihre Klimaziele zu erreichen – gerade vor dem Hintergrund steigender CO2-Preise und der anstehenden Corporate Sustainability Reporting Directive, durch die zahlreiche europäische Unternehmen ab 2023 Rechenschaft über ihre Nachhaltigkeitsbemühungen ablegen müssen. Budgetanbieter wie MOBIKO übernehmen daher das CO2-Reporting für ihre Kunden.
Der Steueralgorithmus optimiert die eingereichten Ausgaben. Die (Web-) App zeigt zu jederzeit, welche Mobilitätsausgaben versteuert werden müssen und welche nicht. Steuerfrei sind z.B. Tickets für den ÖPNV und von Nahverkehrszügen privat und auf dem Arbeitsweg oder der Fernzug und -bus auf dem Arbeitsweg. Mit dem Green Taxation Tool von MOBIKO könnte das Unternehmen zusätzlich die Versteuerung für weitere nachhaltige Mobilität wie z.B. Fahrradkosten übernehmen. Der eigens entwickelte Steueralgorithmus sorgt dafür, dass steuerfreie Ausgaben stets steuerpflichtigen vorgezogen werden und optimiert so die Ausgaben der Mitarbeiter:innen für eine maximale Budgetrückerstattung.
Die richtige Versteuerung der Mobilitätsarten wird ebenfalls von unserem Steueralgorithmus übernommen und entsprechend für Ihre Lohnabrechnung vorbereitet, sodass diese sich nicht mehr darum kümmern muss. Einfach die Erstattungsdatei im Lohnbuchsystem hochladen und fertig ist die Abrechnung!
Mehr dazu in unserem Blogartikel: Mobilitätsbudget: Vorteile, Versteuerung & gesetzliche Regelungen – ein Überblick
Nein, der Steuervorteil des Sachbezugs wird nicht im Steueralgorithmus des Mobilitätsbudgets angewendet, da das Mobilitätsbudget als Barlohn erstattet wird. Dies ist die beliebteste Variante unter den Mobilitätsbudgets, da sie Steuervergünstigungen ermöglicht und so zu nachhaltiger Mobilitätsnutzung incentiviert (Grüner fahren. Steuern sparen.)
Starten Sie jetzt mit Ihrem Mobilitätsbudget – einfach, effizient und flexibel!
Erfahren Sie, wie Sie Ihren Mitarbeitenden eine echte Alternative zum Fahrtkostenzuschuss bieten können – individuell, steueroptimiert und ohne zusätzlichen Aufwand.
Unsere Produktexpert:innen geben Ihnen in einem Erstgespräch gerne einen Überblick, wie Sie das Mobilitätsbudget bei sich im Unternehmen einsetzen können.